Sichtbarkeit

… oder meine Erfahrung mit WOL Frauenstärken.

Ausprobieren, statt nur darüber zu lesen. Nach meiner Erfahrung mit LernOS – sowohl als Circle Mitglied, als auch als Co-Autorin des LernOS Sketchnoting Guides – wollte ich auch unbedingt Working Out Loud (WOL) ausprobieren. Da kam der Aufruf für das Programm WOL Frauenstärken wie gerufen und ich befand mich zu Beginn des Jahres mit 3.000 Frauen und einigen wenigen Männern auf einer ganz besonderen Lernreise.

WOL frauenstärken Erfahrung
Meine Erfahrung mit dem WOL Frauenstärken

Anfang Januar: Angekommen in meinem Circle #138 (wir wurden zufällig in Circles zu Fünft zugelost) startete ich meine Lernreise. Als persönliches Ziel habe ich mir vorgenommen, mich in den kommenden 12 Wochen damit zu beschäftigen, wie ich das Thema „Verkaufen“ so angehen kann, dass es sich für mich gut und richtig anfühlt.

WOL Ziel Verkaufen
Mein WOL-Ziel: Das Thema „Verkaufen“.

Mein neues Produkt, die kleinen, wahnsinnigen Meeting Karten hatte ich gerade in die Druckerei gegeben. Gleichzeitig arbeitete ich an der Fertigstellung des Shops auf meiner Website.

Im Rahmen des WOL startete ich damit, eine Kontaktliste anzulegen. Kurzum: Ich habe es über die ganze Zeit nicht geschafft, die Kontaktliste zu digitalisieren. Richtig strategisch habe ich mich nicht vernetzt. Dennoch habe ich viele neue Kontakte geknüpft, inspirierende Gespräche geführt und dann doch noch die ein oder andere Person auf meiner Liste kontaktiert.

Meine Kontaktliste
Meine Kontaktliste nach WOL-Manier.

Stück für Stück las ich mich durch die Empfehlungen meiner Kontakte und ich besuchte Seminare um mich in Sachen „Verkaufen“ fit zu machen. Letztendlich war ich ziemlich erschlagen von all dem, was da auf mich einprasselte. Streckenweise war ich sogar ziemlich glücklich, dass die Kisten für meine Meetingkarten verzögert geliefert wurden und wir mit unserem Circle einige Wochen Pause einlegten.

Einfach machen
Als ich in der Schockstarre gefangen war, halfen mir Experimente.

So habe ich dann quasi alle Strategien über den Haufen geworfen und damit angefangen zu experimentieren. Spontan habe ich mich mit einer kleinen Animation an einem Pitch einer WOL-Mitstreiterin beteiligt, gemeinsam mit Sonja Hanau, ebenfalls WOL-Mitstreiterin, habe ich ein Insta-Live zu Online-Meetings und Visualisierung abgehalten und ich habe meine Meetingkarten beworben, meinen Online-Shop online gestellt.

Hier kannst du übrigens die kleinen, wahnsinnigen Meetingkarten direkt bestellen:

Gleichzeitig habe ich mich in meinem WOL-Circle intensiv mit meiner Positionierung beschäftigt. Silke Höhne aus meinem Circle hat ein wunderbares LinkedIn-Training organisiert und ich habe ein bisschen mehr verstanden, wie ich mich und mein Angebot auf der Plattform darstellen kann.

Mein Weg gehen
Es ist schön zu wissen, wie es andere machen, aber ich muss es so machen, wie ich es mache.

12 Wochen später. Was bleibt? Ich habe mich in Vieles hineingeworfen, in das ich mich ohne den Rahmen des WOL vielleicht nicht gestürzt hätte. Ich habe meinen Online-Shop gelauncht, meinen ersten Newsletter verschickt und wertvolle Kontakte geknüpft. Ich habe erlebt, wie Remote-Zusammenarbeiten gelingen kann und habe meinen Horizont erweitert.

Meine angestrebten Verkaufszahlen der Meetingkarten habe ich übrigens (noch) nicht erreicht. Aber ich bin bereit.

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